Djembé Trommel Info
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Der Rhythmus Kuku

Der Kuku ist ein alter Rhythmus, der aus der Region von Beyla in Südost Guinea stammt, wo der Malinké Dialekt Konyakan gesprochen wird. Er wurde ursprünglich zu einem Kreistanz gespielt, bei dem die jungen Leute mit ihren schönsten Kleidern und einem bunten Wedel aus Flachs die ganze Nacht durchtanzten. Der Kreistanz wird von einer Person im Mittelpunkt dirigiert. Manchmal wird er zu Ehren einer Einzelperson aufgeführt, wobei sich die Tänzer langsam auf diese zubewegen und sie besingen. Kuku ist auch als Tanz der Fischer bekannt. Kuku gehört heute zu den populärsten Rhythmen in Westafrika. Er hat sich weit über die Stammesgebiete der Malinké verbreitet und wird heute von Menschen aus Guinea, Mali, Senegal und vielen anderen westafrikanischen Ländern zu vielen Gelegenheiten gespielt. Auch in Europa ist der Kuku schon sehr populär geworden. Viele lieben den Kuku, weil sie beim Trommeln, Tanzen und Singen ihre Alltagssorgen vergessen können. Da die einzelnen Trommelstimmen seit je her mündlich von Ohr zu Ohr überliefert werden, gibt es heute sehr viele verschiedene Spielarten des Kuku. Ursprünglich wurde Kuku nicht mit Dunun- Begleitung gespielt. Diese wurde erst später hinzugefügt und aus den traditionellen Grundstimmen entwickelt. Die erste Djembé Begleitungen ist eine traditionelle Grundfigur, die heute in allen Kuku Versionen zu finden sind. Darüber hinaus gibt es noch sehr viele Variationen.

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© Gavin Grosvenor